WAS INSPIRIERT DICH?

Jeder, der in einer Weise etwas kreiert, Worte formt oder unvorstellbares zeichnet, kennt meine Misere. Mein großes Elend, meine triefende Langeweile. Mir fällt nichts ein. Als würde man mir mit schwarzem Tesaband die rosé gefärbten Lippen bestreichen. Ich will schreiben, doch alles was ich mir denke ist Bullshit. Ups, keine bösen Wörter benutzen. Sorry.

 

Wie lockt man sich also selbst aus seiner einfallslosen Umgebung, und was genau kann einen inspirieren etwas zu leisten?

  • KUNST

Ja, Kunst selbst ist doch ein großes Thema und so vieles kann man an dieser Stelle miteinbeziehen, doch ist jeder Mensch wieder auf seine Art kennzeichnend, für sich sprechend (oder schwimmt mit dem Strom…).

Sprache ist wichtig für mich, ich muss verstehen können um was es geht. Aber nicht nur das. Man sollte wissen wovon man redet, imponieren können, belesen sein. Wissen nützen. Wer hat den reichen Menschen das Recht gegeben die gelogene Wahrheit zu verbreiten?

 

Oft kann Kunst aber nicht nur helfen, sondern raubt einen das Vorstellungsvermögen. Durch all die Eindrücke die tagtäglich auf einen herab prasseln fühle ich mich oft eher „gesättigt“ als motiviert aktiv zu werden. Zwischenzeitlich alles auf mute zu schalten gibt mir die Möglichkeit auf eine Art Frühjahrsputz. Uuuuurlaub fürs Gehiiiiiirn….

  • UMFELD

Meist hilft es mir auch nur, wenn ich mich mit Menschen unterhalte. Meist will man etwas spezielles ausdrücken und über empfindliche Themen schreiben, übersieht aber schlussendlich vor lauter Bäume den Wald. Oft ist es doch schon sehr hilfreich, wenn man von einer Person erfährt was sie antriebt und motiviert.

Oft reicht es aber auch aus, wenn man nur die eigenen vier Wände verlässt. Abwechselnd durch die vier Jahreszeiten können wir immer etwas anderes entdecken und bestaunen, sei es das Erwachen in den frühen Monaten oder das Ableben der schönsten Blumen im Abendlicht des herankommenden Winters. Winter is coming… 

  • LESEN

Nicht zu vergessen, das gute alte blättrige Zeug zum unterstellen eines wackligen Tisches, oder auch als Abwehr für Rechtschreibfehler und co. gedachte gebundene Buch. Lässt sich an den vielen Wörtern erkennen. Teilweise auch an den Seiten.

An diesem Punkt eine kleiner Tipp meinerseits.

Lesen bildet.

Wirklich, Leute!

Ihr müsst nicht mit Kafka und Kleist anfangen, doch erfreuet euch an Nietzsche und Schiller. Das gibt euch wie auch euren Lesern einfach die Möglichkeit tiefer in die Materie einzugreifen / sich besser hinein versetzt zu fühlen.

  • GEDULD

Wie sagt man so schön, Rom wurde nicht innerhalb eines Tages erbaut. Manchmal gibt es Tage da will einfach gar nichts funktionieren. Da steht man meistens auch schon Morgens mit der falschen Hand auf oder verpasst die Bahn um eine Sekunde. Deswegen die restlichen Nerven über Board zu werfen? Nö, bringt doch nichts.

Stresst euch nicht!

Auf Biegen und Brechen etwas zu versuchen, bringt euch meistens nämlich nicht den Fortschritt den ihr erwartet habt, sondern lässt euch straucheln.

 

Schlussendlich hat aber jeder seine eigenen Methoden und Brücken zur Motivation. Kreativität hat  viel mit Entspannung zu tun. Im Stress bin ich überfordert, ich will mir Zeit lassen dafür. Es hilft aber auf jeden Fall mal aus seinem Trott heraus zu treten, und die Thematik aus einer anderen Sicht zu betrachten. Schlaft ne Nacht darüber, besinnt euch.

 

Wie könnt ihr euch am besten wieder „aufrappeln“? Seid ihr eher die Musik Hörer und Querdenker, oder geht ihr lieber mal spazieren um den Kopf frei zu bekommen?

Schreibt es mir doch in die Kommentare…

Eure Sophia…

 

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